Porselen feiert St. Martin

Am Freitagabend begann die Feier zu Ehren des St. Martins in der Pafrrkirche St. Mariä Rosenkranz mit der traditionellen Aufführung der St. Martinsgeschichte. Anschließend begann der St. Martinszug von der Kirche aus durch Porselen bis zum großen St. Martinsfeuer im Holzerfeld. Wie in jedem Jahr wurde hier auch wieder die St. Martinsgeschichte dargestellt. Die Wegmänner und Süßigkeiten gab der St. Martin an der Grundschule an die vielen Kinder aus. Die Eltern konnten sich mit warmen Glühwein und Kakao die Wartezeit versüßen.

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Wehrleute für langjährige Treue geehrt

Heinsberg. Zur diesjährigen Jubilarehrung der Feuerwehr wählte die Stadt Heinsberg wieder einen historischen Treffpunkt aus. Die Jubilare wurden von Bürgermeister Wolfgang Dieder zum zweiten Mal nach 2014 zu einem geselligen Abend in das Begas-Haus eingeladen.

Die einleitenden Worte durch Wolfgang Dieder dienten nicht nur dem Dank an die Jubilare wegen der jahrelangen Zugehörigkeit in der Feuerwehr Heinsberg, sondern er konnte den Gästen auch noch einiges über die Geschichte des historischen Gebäudes vermitteln.

Für den Feuerwehrverband Kreis Heinsberg überbrachte der stellvertretende Kreisbrandmeister Klaus Vaehsen Glückwünsche. Er bedankte sich bei den Jubilaren für den jahrelangen freiwilligen Einsatz bei der Feuerwehr. Ebenfalls überbrachte er die Glückwünsche des Landrats Stephan Pusch, des Bezirksbrandmeisters Manfred Savoir sowie des Kreisbrandmeisters Klaus Bodden und aller etwa 3300 Kameradinnen und Kameraden des Kreisfeuerwehrverbandes Heinsberg.

Insgesamt 630 Jahre

In seiner Dankesrede hob Stadtbrandinspektor Ralf Wählen hervor, dass der Ort der Veranstaltung zwar mehr als 500 Jahre alt sei, jedoch die Gesamt-Jahreszahl der Jubilare sich auf 630 Jahre belaufe. Es wurden insgesamt 18 Feuerwehrleute geehrt, die 25, 35, 50 und sogar 75 Jahre freiwilligen Dienst in der Feuerwehr Heinsberg leisten. Die Ehrungen wurden von Ralf Wählen, Klaus Vaehsen und dem stellvertretenden Stadtbrandinspektor Hans-Leo Schreinemachers durchgeführt.

25 Jahre dabei sind Bernhard Wilms, Andreas Rothe, Frank Hermanns (Löschgruppe Porselen), Udo Corsten (LG Dremmen), Wilfried Gerner (LG Unterbruch), Marcel Huken (LG Oberbruch), Michael Mertens (LG Dremmen), Norbert Schröder (LG Horst), Günter Zimmermann (LG Aphoven), Rudolf Welnitz (LG Schafhausen-Schleiden). Sie erhielten das Feuerwehrehrenzeichen der Feuerwehr Heinsberg in Silber.

Ehrennadel verliehen

Für die Zugehörigkeit von 35 Jahren wurden Günter Friederich (LG Scheifendahl), Heinz Schlebusch (LG Straeten) und Peter Schwarzmanns (LG Kempen geehrt. Sie erhielten das Feuerwehrehrenzeichen der Feuerwehr Heinsberg in Gold.

Für 50 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit wurden Heinz-Jakob Schlömer (LG Straeten), Leo Cüppers, Karl-Willi Krebs (LG Aphoven) und Heinz Houben (LG Kirchhoven) geehrt, sie erhielten das Ehrenzeichen in Gold der Feuerwehr Heinsberg und die Goldene Ehrennadel des Feuerwehrverbandes NRW.

Eine ganz besondere Ehrung an diesem Abend war die von Mathias Küppers, der bereits auf dem Treffen der Ehrenabteilung in Oberbruch für 75 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit geehrt wurde.

Ralf Wählen dankte auch den Frauen der Feuerwehrmänner für die Unterstützung ihrer Partner. Mit einem guten Essen und einigen Stunden in gemütlicher Runde endete der Abend.

Quelle: Aachener Zeitung

 

Anprobe der besonderen Art

Gestern Abend fand in unserem Gerätehaus eine Anprobe der besonderen Art statt.

Ein HLF10 von Rosenbauer war zu Besuch. Da unsere Tore zu niedrig für die meisten neuen Großfahrzeuge sind, wurde getestet ob dieses Fahrzeug in unser Gerätehaus passen würde. Wie man auf den Bilder gut sehen kann passt es perfekt.

Vielleicht können wir uns in den nächsten Jahren über solch ein neues Löschgruppenfahrzeug freuen...

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Zugübung - technische Hilfeleistung

Zu einem schweren Unfall kam es am Donnerstagabend auf dem Gelände einer Baufirma in Heinsberg. Ein Pkw-Fahrer hatte die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war frontal vor ein abgestellten Container gefahren. Ein Betriebsmitarbeiter sowie der Fahrer des Pkw wurden bei dem Zusammenstoß eingeklemmt.

Dieses Einsatzszenario bot sich den Feuerwehrkräften des Löschzuges 2 (LG.Oberbruch; LG.Porselen) sowie der Informations-und Kommunikationseinheit der Freiwilligen Feuerwehr Heinsberg bei einer gemeinsamen Zugübung. Übungsziel war es, beide Personen möglichst schonend und zügig aus ihrer Misslage zu befreien. Nach Sicherstellung des Brandschutzes, konnte die Person unter dem Container mittels hydraulischer Rettungswerkzeuge zügig befreit werden und dem Rettungsdienst zur Weiterbehandlung übergeben werden.

Beim eingeklemmten Fahrer des Pkw sah die Situation anders aus. Dieser war durch die Wucht des Aufpralls mit den Füßen eingeklemmt. Zusätzlich klagte der Fahrer über starke Rückenschmerzen, welche auf eine Verletzung der Wirbelsäule deuteten. Die Einsatzkräfte entschieden sich, mittels hydraulischer Rettungsgeräte das Dach des Pkw zu entfernen, um eine schonende Rettung per Spineboard (Hilfsmittel zur Rettung von Personen) durchzuführen. Auch hier arbeiteten die Einsatzkräfte Hand in Hand und konnte die Person schnell aus dem Pkw befreien.

Zufrieden zeigten sich Organisator und Führungskräfte mit dem Verlauf der Übung. Die Zusammenarbeit und Kommunikation untereinander war vorbildlich. Auch in der Zukunft wollte man noch intensiver auf die technische Unfallrettung eingehen, um im Ernstfall bestmöglich Hilfe leisten zu können. Die Zugübung war nach rund zwei Stunden beendet.

 

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Text/Bilder: Simon Claßen (LG Oberbruch)

 

24 Stunden im Dienst

Am Samstag dem 26.09.2015 probten Feuerwehrkräfte aus dem Stadtgebiet Heinsberg 24 Stunden lang den Ernstfall. Es war noch dunkel, als sich am Samstagmorgen rund 20 Feuerwehrmänner vom zweiten Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Heinsberg (LG.Oberbruch, LG.Porselen) am Gerätehaus in Oberbruch versammelten. Auf dem Dienstplan stand eine 24-Stunden-Übung mit zahlreichen simulierten Einsätzen unterschiedlichster Art.

Noch bevor die Feuerwehrkräfte zum gemeinsamen Frühstück zusammen kamen, ertönte der Alarmgong. Mit dem Alarmstichwort "Person hinter Tür" wurden die Feuerwehrkräfte zum Birnbaum nach Oberbruch alarmiert. Eine Person war in der Wohnung gestürzt und konnte selbstständig nicht mehr die Türe öffnen. Mittels Werkzeug und einer Steckleiter konnte die Feuerwehr über ein gekipptes Fenster in die Wohnung einsteigen und die Tür öffnen. Die gestürzte Person wurde vom Rettungsdienst behandelt, für die Feuerwehr war der Einsatz beendet.

Im Tagesverlauf mussten die Kräfte zehn Einsätze abarbeiten. Schwerpunkt war die technische Hilfeleistung. Doch auch Brandeinsätze und ein Einsatz mit gefährlichen Stoffen und Gütern sorgten für Abwechslung. Kurz gegen Mittag meldete ein Mitarbeiter einer Logistikfirma an der Industrieparkstraße eine Leckage an einem Chemiefass. Umgehen rückten die Einsatzkräfte mit dem Löschzug aus. Nach einer Erkundung durch den Gruppenführer wurde ein Trupp unter Chemievollschutzanzügen mit Dichtmaterial eingesetzt, um die Leckage zu schließen.

Am späten Nachmittag kam es auf dem Gelände des BIZZPARK zu einem Betriebsunfall. Dabei wurde ein Mitarbeiter unter einer 26 Tonnen schweren Lokomotive eingeklemmt. Der Mitarbeiter wurde durch die Feuerwehr betreut, parallel dazu wurde die technische Rettung eingeleitet. Mittels Büffelwinde und Hebekissen konnte die Lokomotive angehoben werden und der Mitarbeiter befreit werden. 

Am Abend wurde der Löschzug zu einer Amtshilfe an die Wurm alarmiert. Hinter dem Schulzentrum in Oberbruch wurde eine Person vermisst. Bei diesem Einsatz wurden die Kräfte von der Drehleiter aus Heinsberg unterstützt. Der Bereich wurde aufgrund der Dunkelheit weiträumig ausgeleuchtet  und die vermisste Person so schnell gefunden.

Gegen 7 Uhr am Sonntagmorgen endetet die 24-Stunden-Übung. Teilnehmer und Organisatoren waren mehr als zufrieden mit der Verlauf der Übung. Für die Zukunft ist eine weitere 24-Stunden-Übung in Planung.

Einsätze:

1) Technische Hilfeleistung - Person hinter Tür
2) Brandmeldealarm - ausgelöster Rauchmelder
3) Gefährliche Stoffe & Güter - Leckage an Chemiefass 
4) Feuer 1 - Schuppenbrand
5) Technische Hilfeleistung - eingeklemmte Person unter Kuhgatter
6) Technische Hilfeleistung - Person unter Zug
7) Feuer 2 - LKW Brand
8) Amtshilfe Polizei - vermisste Person
9) Feuer 1 - unklare Feuermeldung
10) Technische Hilfeleistung - Verkehrsunfall, Person unter LKW eingeklemmt

 

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Text/Bilder: Simon Claßen (LG Oberbruch)

 
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