Erfolgreiche Absolventen beweisen gute Nerven

Kreisbrandmeister Klaus Bodden (r.) bedankte sich bei Stadtbrand­inspektor Michael Meyer (l.)
für die Leitung der Truppführer-Lehrgänge während der vergangenen 25 Jahre.

Erfolgreich ausgebildet: Die Absolventen des 52. Truppführer-Lehrgangs des Kreisfeuerwehrverbandes
Heinsberg wurden im Kreishaus in Heinsberg geehrt.  Foto: defi

 

Kreis Heinsberg. Zur Abschlussveranstaltung des 52. Truppführer-Lehrgangs vom Kreisfeuerwehrverband Heinsberg hieß Kreisbrandmeister Klaus Bodden im Heinsberger Kreishaus Vertreter der kreisangehörigen Kommunen und der Kreisverwaltung sowie zahlreiche Feuerwehrkameraden willkommen. Im Mittelpunkt der Feierstunde standen die 28 erfolgreichen Absolventen des Truppführer-Lehrgangs.

Der Kreisbrandmeister verwies auf die „guten Nerven“, welche die Absolventen schon während der Prüfung bewiesen hätten. Galt es doch die Gedanken auf die Prüfungsaufgaben zu richten und nicht auf den gleichzeitig wütenden Großbrand in Erkelenz. Bodden: „Wenn plötzlich mit der Prüfung überall Meldeempfänger laufen, allgemeine Unruhe ausbricht, Ausbilder und Prüfer getauscht werden oder wegmüssen, Fahrzeuge abgezogen werden, tiefschwarzer Rauch zu sehen, überall Martinshorn zu hören ist und trotz alledem, die Prüfung mit einem positiven Ergebnis absolviert wurde, dann ist das aller Ehren wert.“

Die 28 Teilnehmer erreichten einen Notendurchschnitt von 2,7, zehn schlossen mit der Note „gut“ ab. Bodden dankte in diesem Zusammenhang auch der Lehrgangsleitung, die in den bewährten Händen von Michael Meyer und Klaus Peters lag. An die frisch ausgebildeten Truppführer richtete der Kreisbrandmeister die Worte: „Als möglicher Angriffstruppführer seid Ihr zukünftig ­Augen und Ohren des Einsatzleiters. Ihr entscheidet mit Eurem Handeln und Tuen über den Erfolg eines Einsatzes. Misserfolge können wir uns nicht leisten.“

Die Zeugnisübergabe nahm Kreisbrandmeister Klaus Bodden gemeinsam mit dem stellvertretenden Landrat Heinz-Theo Tholen vor.

Tholen betonte bei dieser Feierstunde: „Wir brauchen mehr denn je gut ausgebildete und qualifizierte Führungskräfte in unseren Feuerwehren, die nicht lediglich formale Autorität aufgrund des Dienstgrade beziehungsweise der Dienststellung besitzen, sondern durch Fachwissen, Überzeugungskraft und vorbildliche Haltung und Einsatzbereitschaft Kameradinnen und Kameraden führen und motivieren können.“

Einen besonderen Dank richtete der stellvertretende Landrat an den Geilenkirchener Stadtbrandinspektor Michael Meyer, der zum 25. Mal in Folge die Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses in den Truppführer-Lehrgängen des Kreises Heinsberg geleitet habe. Auch Kreisbrandmeister Klaus Bodden dankte dem Leiter der Feuerwehr Geilenkirchen „für all das, was Du in den letzten 25 Jahren organisiert hast.“ 1000 Lehrgangsteilnehmer habe Michael Meyer begleitet.

Bodden: „Danke für Deine zuverlässige, stets korrekte und verlässliche Einstellung, die Du immer wieder an den Tagt gelegt hast.“ Vielleicht, so Bodden, werde Meyer ja seinen letzten Lehrgang in der neuen Ausbildungsstätte des Kreises Heinsberg in Erkelenz, die voraussichtlich 2018 fertiggestellt werde, durchführen.

Porselen feiert St. Martin

Das traditionelle St. Martinsfest wird in Porselen immer von der Löschgruppe Porselen der Freiwilligen Feuerwehr Heinsberg veranstaltet. In der Kirche St. Marä Rosenkranz beginnen die Feierlichkeiten. Unter Begleitung von Darbietungen von Kindern teilt St. Martin schließlich den Mantel. Anschließend nimmt der der St. Martinszug vor der Kirche Aufstellung und der St. Martin reitet voran und führt den ganzen Zug durch das Dorf. Bis er schließlich das große St. Martinsfeuer im Holzerfeld erreicht. Am Feuer wird das St. Martinsspiel noheinmal vorgeführt. Den krönenden Abschluss finden die Feierlichkeiten dann an der Grundschule, in deren Pausenhalle die Kinder persönlich vom St. Martin ihren Weckmann und eine Tüte mit lauter Leckerein erhalten. Die Eltern können sich die Zeit auf dem Schulhof bei einem warmen Becher Glühwein vertreiben.

Aber in diesem Jahr feiert Porselen ein ganz besonderes St. Martinsfest. Beim gemütlichen Ausklang in der Gaststätte Mäuser wird Helmut Jentgens von den Kameraden der Feuerwehr für seine 30 jährige Tätigkeit als St. Martin geehrt. Seit 1987 stellt er nun schon den St. Martin dar und hat Generationen von Porselener Kindern schon ihren Weckmann überreicht und viel Freunde verbreitet. Als Dank für diese stolze Leistung überreichten Sie ihm seine eigene St. Martinstüte, gefüllt mit allem was der St. Martin mag, und einen geschnitzen St. Martin.

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24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr: Heinsberger Feuerwehrleute geehrt

Viele Kräfte der Feuerwehr wurden für 50 und 60 Jahre Feuerwehrdienst geehrt.
Auch Ehrenabzeichen wurden verteilt. Foto: Oliver Krings

 

Heinsberg. Bei der diesjährigen Ehrung von Jubilaren der Feuerwehr der Stadt Heinsberg konnte der Stadtbrandinspektor Ralf Wählen neben den Jubilaren auch Bürgermeister Wolfgang Dieder, den stellvertretenden Kreisbrandmeister Claus Vaehsen und den Ehrenwehrführer Helmut Küppers begrüßen.

Nach einer kurzen Ansprache übergab er das Wort an Bürgermeister Dieder, der sich über das zahlreiche Erscheinen der Feuerwehrleute sehr freute.

Dieder bedankte sich bei den Jubilaren für die langjährige Zusammenarbeit im Feuerwehrdienst und betonte, wie wichtig die Freiwillige Feuerwehr und der Erhalt des Ehrenamtes seien. Es sei heutzutage leider nicht mehr als selbstverständlich anzusehen, dass man sich an 365 Tagen im Jahr, 24 Stunden am Tag, für seinen Nächsten einsetze. Nach dem Ausdruck der Anerkennung begannen Dieder und Wählen mit der Sonderauszeichnung langjähriger Mitglieder in der Feuerwehr.

Anschließend wurde das Wort an den stellvertretenden Kreisbrandmeister Claus Vaehsen übergeben, der sich für die Einladung recht herzlich bedankte. Er übermittelte liebe Grüße vom Kreisbrandmeister Klaus Bodden, welcher verhindert war und sich entschuldigen ließ.

Ebenfalls übermittelte Vaehsen die Glückwünsche und Grüße der über 3300 Mitglieder des Kreisfeuerwehrverbands Heinsberg. Im Anschluss nahm er die Ehrungen der Kameraden vor, die für das Ehrenabzeichen in Silber und Gold vorgeschlagen wurden.

Nach den zahlreichen Ehrungen bedankte sich auch Wehrführer Wählen noch einmal bei den Jubilaren. Auch der Dank an die Ehefrauen der Feuerwehrmänner kam dabei nicht zu kurz: Wählen dankte ihnen dafür, dass sie ihre Männer der Feuerwehr für viele Stunden zur Verfügung gestellt haben und auch weiterhin stellen werden.

Zu Ende war der Abend nach dem offiziellen Teil noch lange nicht, zum Abschluss gab es ein Buffet und es wurde noch lange über die vergangene Zeit gesprochen.

Für 50 Jahre Feuerwehrdienst wurden geehrt: Hauptfeuerwehrmann Hermann Hennen (Löschgruppe Oberbruch), Stadtbrandinspektor Helmut Küppers (Löschgruppe Karken), Oberfeuerwehrmann Johann Storms (Löschgruppe Porselen), Oberfeuerwehrmann Wilhelm v.d. Ruhren (Löschgruppe Unterbruch).

Für 60 Jahre Feuerwehrdienst wurden geehrt: Oberfeuerwehrmann Hubert Braun (Löschgruppe Horst), Brandmeister Hans- Leo Pelzer (Löschgruppe Porselen), Unterbrandmeister Otto Thomas (Löschgruppe Dremmen), Oberfeuerwehrmann Josef v.d. Ruhren (Löschgruppe Unterbruch).

Das Ehrenabzeichen in Silber erhielten: Hauptfeuerwehrmann Thomas Baltes, Brandinspektor Andre Geffers, Unterbrandmeister Christoph Geiser, Hauptfeuerwehrmann Andreas Heggen , Unterbrandmeister Martin Benders (Löschgruppe West), Hauptfeuerwehrmann Dieter Habicht (Löschgruppe Oberbruch), Brandinspektor Boris Heller (Löschgruppe Karken), Unterbrandmeister Stefan Himmels (Löschgruppe Uetterath).

Das Ehrenabzeichen in Gold erhielten: Hauptfeuerwehrmann Kurt Heinrichs, Brandinspektor Gilbert Hoffmann, Unterbrandmeister Norbert Janßen, Unterbrandmeister Dieter Scheuß (Löschgruppe Karken), Hauptfeuerwehrmann Herbert Brudermanns, Hauptfeuerwehrmann Wilfried Jentgens (Löschgruppe Uetterath), Hauptbrandmeister Heinz Küppers (Löschgruppe Schafhausen-Schleiden), Hauptfeuerwehrmann Achim Thomas (Löschgruppe Kirchhoven).

Quelle: aachener-zeitung.de

 

Familienausflug Löschzug 2

Die Löschgruppen Porselen und Oberbruch (Löschzug 2) veranstalteten am 2. Juli einen gemeinsamen Familienausflug.

Am Morgen trafen wir uns im Gerätehaus Porselen zu einem großen Frühstück. Nachdem wir uns gestärkt hatten ging es auch gleich mit den Fahrrädern los. Unser Weg führte uns an der Rur entlang nach Hilfahrt. Dort stiegen wir auf das Wasser um. Das Motto des Familienausfluges war „Mit Paddel und Pedale“. In Hilfahrt standen schon unsere Boote bereit um uns in den wilden Fluten der Rur bis nach Orsbeck zu fahren. Mit gleich 5 Raftingbooten trauten wir uns in das Wildwasserabenteuer. Kaum einer ist trocken geblieben, was aber eher an den Wasserschlachten als am ruhigen Gewässer der Rur lag. Bei der Ankunft in Orsbeck standen unsere Fahrräder schon bereit und nachdem wir alle wieder einigermaßen trocken waren, konnte unsere Fahrradtour weiter gehen. Am späten Nachmittag trafen wir wieder am Gerätehaus Porselen ein, wo der angeheizte Grill uns mit einem köstlichen Duft empfing. Der Tag konnte so bei noch wunderbarem Wetter mit Köstlichkeiten vom Grill ausklingen.

 

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Fotos: Frank Bordewin

 

Probealarm der Sirenen am 09.07.2016

Am kommenden Samstag, den 09.07.2016 findet um 12:00 Uhr ein Probelauf der Sirenen im Kreis Heinsberg statt.

Die Sirenen im Kreis Heinsberg werden auf ihre Funktionalität überprüft und den Bürgerinnen und Bürgern soll vermittelt werden, wie sie sich im Ernstfall zu verhalten haben.

Beginnen wird der Probelauf um 12:00 Uhr mit einem einminütigen Dauerton "Entwarnung". Es folgt eine Pause von 5 Minuten. Um 12:06 Uhr wird das "Warnsignal", ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton, ausgelöst. Es folgt wieder eine Pause von 5 Minuten. Der Probelauf wird um 12:12 Uhr mit dem Signal "Entwarnung", dem einminütigen Dauerton, wieder beendet.

Dieser Probealarm wird zukünftig jedes Quartal stattfinden, der nächste Probealarm ist für den 01.10.2016 geplant.

Bedeutung der Signale:

Bedeutung:  

Akustisches Signal
(anklicken zum anhören)

Feueralarm:

Mit dem Feueralarm werden die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr zum Einsatz alarmiert.

 einminütiger Dauerton mit zwei Unterbrechungen

Warnsignal:

Gefahr für die Bevölkerung,
schalten sie das Radio ein.

einminütiger auf- und abschwellender Heulton

Entwarnung:

Die Gefahr ist vorüber.

einminütiger Dauerton

Verhalten im Ernstfall:

Jeder soll beim Ertönen des Warnsignals geschlossene Räume aufsuchen, Passanten bei sich aufnehmen, Türen und Fenster geschlossen halten und das Radio einschalten. Informationen werden über die Sender WDR 2 und 100,5 DAS HITRADIO weiter gegeben. Ebenfalls werden die Internetredaktionen und die zuständigen Verkehrsbetriebe informiert. Im Ernstfall werden gegebenenfalls auch Lautsprecherwagen eingesetzt um die Bevölkerung zu informieren.

 

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