Porselen feiert St. Martin

Am Freitag, 16.11.2018 feierten die Porselener St. Martin. Traditionell begannen die Feierlichkeiten in der Kirche St. Mariä Rosenkranz mit einem kleinen Wortgottesdienst. Zu den Erzählungen von Klemens Watermeyer wurde die St. Martinsgeschichte gespielt und der St. Martin teilte seinen Mantel mit dem armen Mann.

Der St. Martinszug ging durch den Ort bis zum Bolzplatz, wo das St. Martinsfeuer in diesem Jahr zum ersten Mal entzündet wurde. Beim Feuer wurde die St. Martinsgeschichte erneut erzählt und vom St. Martin zu Pferd und dem armen Mann begleitet. Nach dem St. Martinslied unter der Begleitung vom Musikverein St. Josef Horst ging der Zug durch den Ort weiter bis zum Gerätehaus der Löschgruppe Porselen.

Am Gerätehaus warteten die Kinder geduldig auf ihre Weckmänner und Martinstüten. Die Wartezeit konnte mit warmem Glühwein für die Eltern und Kakao für die Kinder versüßt werden.

 

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Fotos: Walter Koj, Holger Rausch, Justina Beckers

 

St. Martin 2018 in Porselen

Aktuell sind die Mitglieder der Löscheinheit Porselen unterwegs und sammeln für das St. Martinsfest. Jedes Kind aus Porselen bis einschließlich 14 Jahre erhält ein Martinskärtchen, welche nach dem St. Martinszug am 16.11.2018 bei der Weckmannausgabe eingetauscht werden.

Die Sammlungen dauern bis zum 13.11.2018 an. An diesem Abend von 19:00 bis 21:00 Uhr, haben Sie noch die Gelegenheit am Gerätehaus der Löscheinheit Porselen Martinskärtchen zu erhalten.

Ebenfalls können Sie bei Helmut Jentgens, Rochusstraße 51 oder Andreas Roteh, Rurtalstraße 51 noch bis zum 13.11.2018 Martinskärtchen erhalten.

Beim St. Martinsfeuer gibt es in diesem Jahr ein paar Änderungen. Es gibt nicht mehr die Möglichkeit privater Anlieferungen von Grünschnitt. Das St. Martinsfeuer wird ausschließlich mit Holz und Stroh befeuert und durch die Löscheinheit Porselen zusammengetragen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

Kulturerbe Martinstradition


v.l.n.r: René H.R. Bongartz, Andreas Harmes als Sankt Martin, Jeya Caniceus, Rainer Hamm (Sankt Martins-Verein Kempen), Parl. Staatssekretär Klaus Kaiser (Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW)

Wir sind Kulturerbe!

Am 25. Oktober 2018 fand die Verleihung der Auszeichnung zum immateriellen Kulturerbe des Landes Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf statt. In Begleitung eines echten Sankt Martin und eines Vertreters der Sankt Martins-Vereine durften wir die Auszeichnung entgegen nehmen.

Als Initiatoren der Bewerbung danken wir allen sehr herzlich, die uns auf dem bisherigen Weg tatkräftig und voller Vertrauen in unser Handeln begleitet haben. Als 'Sankt Martiner' sind wir froh und stolz, dass der Rheinischen Martinstradition im 150sten Jahr ihres Bestehens diese Ehre und Anerkennung zuteil wird.

Doch der Weg hat gerade erst begonnen. Mit der Anerkennung auf Landesebene ist die Grundlage dafür gelegt, die Zusammenarbeit mit anderen Martinstraditionen zu suchen - in Deutschland und Europa. Überall wird Martin von Tours auf vielfältige Weise verehrt und gefeiert. Sankt Martin schlägt den Bogen der Völkerverständigung und hat es verdient, auf UNESCO-Ebene als Kulturerbe anerkannt zu werden.

Mit der Anerkennung in Nordrhein-Westfalen hat die Auswahlkommission ein starkes Zeichen gesetzt. Für uns als Initiatoren und vereint mit all den Martinsfreunden in nah und fern ist die Anerkennung zugleich Ansporn und Auftrag für den weiteren Weg!

Im Martinsland, am 25. Oktober 2018



* Bekanntgabe auf der Webseite des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur NRW

 

Quelle: www.martinstradition.de

 

16 frisch ausgebildete Maschinisten für die Heinsberger Wehr

17268845.jpgÜber 16 neue Maschinisten freut sich die Heinsberger Feuerwehr. Foto: Oliver Krings
Heinsberg. Bei der Feuerwehr Heinsberg hörte man in den vergangenen Wochen immer wieder den Befehl „Wasser marsch“. Dieses lag nicht nur an den vielen Flächenbränden, die unsere Freiwilligen Feuerwehren in Atem halten, sondern am Ausbildungsprogramm vom Maschinisten-Lehrgang.

Denn 16 Teilnehmer machten sich unter der Lehrgangsleitung von Carsten Höpfl und seinem Ausbilderteam mit den Geräten und Feuerwehrpumpen vertraut. Zur Ausbildung eines Maschinisten der Feuerwehr gehört nicht nur das Fahren von Einsatzfahrzeugen. Auch wenn die Pumpentechnik der heutigen Generation mit eindeutig mehr Computertechnik ausgestattet ist, die eine Bedienung leichter macht, heißt es dennoch, dass auch diese Technik zu beherrschen ist.

So wurde den Teilnehmern vermittelt, wie man Fehlerquellen im Wasserkreislauf feststellt und beseitigt, wie Aggregate und Pumpen richtig angewendet werden, wie man eine Wasserversorgung über lange Wege sicherstellt – und das bei verschiedenen Pumpentypen.

Ebenfalls wurde den Teilnehmern vermittelt, wie man eine Pumpe im Notbetrieb verwendet und welche Wasserentnahmestellen der Feuerwehr zur Verfügung gestellt werden. Denn auch hier gibt es viele Möglichkeiten, die man im Einsatzfall abwägen muss.

Die Ausbildung zum Maschinisten ist von großer Bedeutung, um im Einsatzfall eine schnelle Wasserversorgung oder eigene Stromversorgung gewährleisten zu können. Der stellvertretende Wehrleiter Hans-Leo Schreinemachers machte sich in den letzten zwei Übungstagen selbst ein Bild vom Ausbildungsstand der Teilnehmer und bedankte sich in aller Form für die Teilnahme trotz des hohen Einsatzaufkommens in den letzten Wochen.

Die Teilnehmer waren: Unterbrandmeister Frank Bordewin (Löschgruppe Porselen), Hauptfeuerwehrmann Jan Diecks, Unterbrandmeister Florian Jöris, Oberfeuerwehrmann Florian Orosi (Löschzug Stadtmitte), Unterbrandmeister Stefan Hawinkels (Löschgruppe Karken), Oberfeuerwehrmann Patrick Kochs, Oberfeuerwehrmann Jan Schmitz (Löschgruppe Straeten), Oberfeuerwehrmann Björn Pauli, Feuerwehrmann Daniel Vochsen (Löschgruppe Kempen), Oberfeuerwehrmann Ernesto Schmitt (Löschgruppe Dremmen), Unterbrandmeister Jens Schmitz (Löschgruppe Schafhausen/Schleiden), Unterbrandmeister Philipp Sommer (Löschgruppe Kirchhoven), Unterbrandmeister Peter Wilms, Oberfeuerwehrmann Erik Wynands (Löschgruppe Waldenrath), Hauptfeuerwehrmann Norbert Wolters (Löschgruppe Uetterath) und Unterbrandmeister Nils Klaßen von der Feuerwehr Selfkant.

Quelle: aachener-zeitung.de

 

Feuerwehrleute bestehen die ABC-Prüfung mit Bravour

 

Heinsberg. In den vergangenen Wochen haben zehn Teilnehmer der Freiwilligen Feuerwehr einen ABC 1-Lehrgang absolviert. Nach fast sieben Wochen theoretischen und praktischen Unterrichts machten die Teilnehmer nun ihre Prüfung.

Das Ausbilderteam von Brandinspektor Harry Paulußen vermittelte den Teilnehmern in mehr als 60 Unterrichtseinheiten Themen wie das ABC-Konzept NRW, die Kennzeichnung von Gefahrstoffen, Strahlenschutz, den Umgang mit spezieller Schutzausrüstung, Messgeräte für verschiedenste Stoffe, die Errichtung eines Dekontaminationsplatzes sowie den Einsatz von besonderen Werkzeugen und Materialien zum Abdichten von Fässern, der Bergung von Gefahrgut und vieles mehr.

Eine besondere Herausforderung für die Feuerwehr stellt die stark begrenzte Arbeitszeit unter Chemikalienschutzanzügen dar, welche für den einzelnen Feuerwehrmann anstrengend ist. So benötigt die Feuerwehr bei einem Einsatz mit Chemikalien, Strahlen oder Biogefahrstoffen einen hohen Personaleinsatz mit entsprechender ABC-Ausbildung. Damit ist es jedoch nicht getan, denn regelmäßige Übungen sind nötig, um das erlernte Wissen in diesem Bereich zu erhalten und zu trainieren.

Am letzten Übungstag überzeugte sich der stellvertretende Wehrführer Markus Meyers vom Können der Truppe. Die Prüfung beinhaltete ein leckgeschlagenes Fass mit einer dargestellten schädlichen Substanz. Dieses Fass musste mit den Spezialwerkzeugen abgedichtet werden. Ebenfalls musste ein Dekontaminationsplatz errichtet werden. Alle zehn Teilnehmer meisterten die Prüfung mit Bravour.

Lehrgangsleiter Harry Paulußen bedankte sich nicht nur bei den Teilnehmern, sondern auch bei seinem Ausbilderteam, welches ihn neben der eigentlichen Feuerwehrtätigkeit unterstützte. Markus Meyers durfte die Teilnehmerbescheinigung zum bestandenen ABC-Lehrgang an folgende Kameraden verteilen: Unterbrandmeister Frank Bordewing und Oberbrandmeister Andreas Rothe (Löschgruppe Porselen), Unterbrandmeister Yannic Breuer, Oberfeuerwehrmann Daniel Engeln und Oberfeuerwehrmann Marc Goertz (Löschgruppe Kempen), Unterbrandmeister Martin Goebbels und Unterbrandmeister Alexander Schmitz (Feuerwehr Selfkant), Unterbrandmeister Christian Nußbaum Feuerwehr Geilenkirchen), Unterbrandmeister Phillipp Sommer (Löschgruppe Kirchhoven), Unterbrandmeister David Peters Löschzug (Stadtmitte Heinsberg).

Quelle: Aachener Zeitung

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Bilder: Andreas Rothe, Bastian Baltes

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